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Flugzeugabsturz auf Gut Stikelkamp

Rund 150 Einsatzkräfte probten am Samstag den Ernstfall


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Hesel/Stiekelkamp - Um 09:20 heulten in Hesel und Neukamperfehn die Sirenen. Die Einsatzmeldung für die Feuerwehren klang dramatisch. Flugzeugabsturz über Gut Stikelkamp. Wenige Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Eine Sportmaschine vom Typ Cessna hatte ein Gebäude gestreift und war dann zwischen dem Bäumen im Wald abgestürzt. Das Gebäude, in dem sich noch vier Personen befanden wurde schwer beschädigt, im Flugzeug waren vier Personen eingeklemmt und die Bäume hatten rund um die Absturzstelle Feuer gefangen. Die beiden Feuerwehren vor erhöhten sofort die Alarmstufe und ließen die Kreisfeuerwehrbereitsschaft Nord nach alarmieren.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario nur um eine groß angelegte Einsatzübung die an diesem Samstagvormittag rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuz in Atem hielt. Nach der Alarmierung der fünf Züge und der Führungsstaffel der Kreisfeuerwehrbereitschaft fuhren diese ihre jeweiligen Bereitstellungsräume an und rückten dann geschlossen zum Gut Stikelkamp ab.

An der Einsatzstelle mussten dann verschiedenste Aufgaben abgearbeitet werden. Die vier Personen aus dem Flugzeug, bei dieser Übung durch einen Kleinwagen dargestellt, mussten mit Hydraulischem Rettungsgerät befreit werden, unter Atemschutz wurden zeitgleich die Personen aus dem beschädigten Gebäude gerettet.
Die Züge Wasserversorgung, Wassertransport und Personalreserve bauten Löschangriffe und eine Wasserversorgung über eine Strecke von fast einem Kilometer auf. Zudem wurde mit Tanklöschfahrzeugen immer wieder Wasser zur Einsatzstelle gebracht.
Die SEG Florian des Deutschen Roten Kreuzes versorgte die verletzten Personen die von Feuerwehrleuten gespielt wurden. Der Fachzug Logistik stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken sicher und bereitete ein gemeinsames Mittagessen nach der Übung vor. Das Essen, eine Erbsensuppe mit Würstchen, wurde vom Maltheser Hilfsdienst gekocht und später ausgegeben.

Bereitschaftsführer und Einsatzleiter Dieter de Buhr zeigte sich nach dem Abschluss der Übung mit dem Verlauf und den abgearbeiteten Aufgaben sehr zufrieden. Kreisbrandmeister Theodor de Freese und Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen konnten de Buhr nur beipflichten. Leers erster Kreisrat Rüdiger Reske bedankte sich bei allen Einsatzkräften für ihre Einsatzbereitschaft und ihre Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr.



Bericht von Dominik Janßen